Hochzeit mit Konzept || Gartenhochzeit

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OKT 18

Ich weiß nicht, ob ihr während eurer Hochzeitsplanungen auch an diesem Punkt gewesen seid (oder vielleicht sogar gerade seid?). Aber wir haben uns irgendwann im Laufe der Planung gefragt: “Wie viel wollen wir eigentlich selbst machen und wie viel lassen wir machen?” Natürlich sind wir beide jetzt keine Musiker und wir wollten auch nicht auf unserer eigenen Hochzeit als Band auftreten. Und wir sind auch keine Meister-Konditore, die mal eben ihre eigene Hochzeitstorte backen können.

Aber ein gewisses Maß an DIY, wie es so schön heißt, ist doch eigentlich super toll. Oder nicht?

Wir z.B. haben unsere Hochzeitseinladungen komplett selbst gemacht. Inklusive Layout, Druck und Nacht-Bastelaktion, um die einzelnen Teile zusammen zu fügen. Es war anstrengend, ja. Aber es hat auch einen Heidenspaß gemacht zu sehen, was wir dann letztendlich geschaffen haben.

Auch über eine Gartenhochzeit haben wir (oder zumindest ich) nachgedacht. Denn bei uns ist es glücklicherweise so gewesen, dass die große Mehrheit unserer beiden Familien, aber auch unserer Freunde so ungefähr auf einem Haufen gewohnt haben. Und so hatten wir den Luxus nicht entscheiden zu müssen, in welchem Ende Deutschlands wir jetzt feiern möchten (das Ausland kam nicht in Frage). Wir haben uns letztendlich dagegen entschieden, weil wir dann womöglich doch nicht genug Platz dafür gehabt hätten – und wir uns das Aufräumen danach ersparen wollten. ;)

Gartenhochzeiten sind aber dennoch etwas Tolles. Und vor allem, wenn man in einem etwas kleineren Kreis feiert, ist eine Gartenhochzeit ideal. Man schafft eine gemütliche Atmosphäre, in der sich die Gäste “wie zu Hause” fühlen. Und nebenbei kann man mit einigen DIY-Ideen auch noch den Geldbeutel schonen.

Und man selbst hat natürlich allerlei Möglichkeiten, richtig Geld zu sparen. Denn wenn die Familien gut zusammenarbeiten, kann man auch gemeinsam z.B. das Buffet auf die Beine stellen. In jeder Familie gibt es schließlich ein oder zwei Omas, die gern Kuchen backen und das auch richtig gut können. Somit ist das Kaffeetrinken gerettet. Und wenn man seinen Gästen nicht allzu extravagante Speisen anbieten möchte (was sowieso nicht zu einer Gartenhochzeit passen würde), kann man auch das Abendessen von zu Hause aus bewältigen. Man benötigt nur die richtigen Helfer an seiner Seite.

Wo es dann natürlich eng werden könnte, ist die Hochzeitstorte. Diese ist eine ganz besondere Torte und sollte dementsprechend auch besonders toll sein. Vielleicht hilft es da tatsächlich, sich von einem Profi unter die Arme greifen zu lassen.

Hat man eine befreundete Band, kann man die auch wunderbar dafür engagieren, auf der Gartenhochzeit zu spielen. Eine Gitarre, ein Schlagzeug und der richtige Sänger machen da oft schon so einiges aus.

Und auch die Dekoration kann man durchaus selbst machen. Im Internet gibt es allerlei Tutorials, wie man die unterschiedlichsten Dekoelemente herstellen kann, um dann insgesamt Geld zu sparen. Z.B. könnte man im Garten an den Bäumen überall PomPoms aufhängen. Ihr wisst schon: diese lustigen Plüschkugeln, die man aus wirklich vielen verschieden Materialien herstellen kann.

Und je nachdem wie man es handhaben möchte, kann man sowohl die Trauung an sich oder die Feier im eigenen Garten feiern. Aber vorsicht: standesamtliche Hochzeiten kann man in Deutschland nur an dafür vorgesehenen Trauorten vornehmen. Auf’s Standesamt müsst ihr also wahrscheinlich so oder so. Aber freikirchliche Trauungen z.B. kann man durchaus im eigenen Garten vornehmen (lassen). Einfach in der zuständigen Gemeinde nachfragen. Das kostet ja nichts. ;)

Vielleicht plant ihr auch eine Gartenhochzeit? Lasst es mich wissen – vielleicht kann ich noch ein paar Ideen beisteuern. ;) Für noch mehr Inspirationen schaut auf unser Pinterest-Board.

Tabea ♥

Artikelbild, Foto 1 & 2: Etsy, Foto 3: Decorators Notebook, Foto 4: Ruffled, Foto 5: Wedding Chicks, Foto 6: Thursdays